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Pinsa romana

Pinsa romana

Heute möchte ich dir ein besonderes Trend-Food vorstellen – die Pinsa. Dieses Gericht hat in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewonnen und erobert jetzt auch immer mehr deutsche Bäckereien und Restaurants. Aber was ist eigentlich die Pinsa? Angeblich handelt es sich hierbei um eine historische Variante der Pizza, die schon von den alten Römern gegessen wurde. Doch in Wirklichkeit ist die Pinsa eine raffinierte Marketing-Erfindung eines italienischen Backwaren-Unternehmers aus dem Jahr 2001. Trotzdem hat sie es geschafft, die Herzen der Pizza-Liebhaber zu erobern und sich als eigenständiges Gericht zu etablieren.

Die Pinsa unterscheidet sich von der herkömmlichen Pizza nicht nur durch ihren Namen, sondern vor allem durch ihre Zutaten. Der Teig besteht aus einer Mischung von italienischem Mehl, glutenfreiem Mehlen, Sauerteig und frischer Hefe. Dadurch erhält sie einen besonders aromatischen Geschmack und eine luftige, knusprige Krume.

Das Geheimnis der Pinsa liegt aber vor allem in ihrer langen Stockgare. Der Teig wird zwischen 36 und 96 Stunden gegärt, was ihm genug Zeit gibt, um sein volles Aroma zu entfalten. Das Ergebnis ist eine Pizza mit einem unverwechselbaren Geschmack, der sich deutlich von der herkömmlichen Pizza unterscheidet.

Bildergalerie

Backanleitung

Meine Backanleitungen sind bewusst einfach und verständlich gehalten, so dass du auch ohne viel Vorerfahrung tolle Ergebnisse erzielen kannst. Wenn du dein Wissen rund ums Brotbacken vertiefen möchtest, findest du in der Rubrik Backwissen viele nützliche Informationen und Tipps. Und wenn du beim Backen auf Probleme stößt oder Fragen hast, zögere nicht, mir zu schreiben. Ich helfe dir gerne weiter!

Backmodus aktivieren

Mengen und Material

Menge

4*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[wasser]+[anstellgut]+[mehl]+[wasser_2]+[mehl_2]+[mehl_3]+[mehl_4]+[salz]+[öl]
Teiggewicht
g
([wasser]+[anstellgut]+[mehl]+[wasser_2]+[mehl_2]+[mehl_3]+[mehl_4]+[salz]+[öl])/[anzahl]
Stückgewicht
g

Für dieses Rezept benötigt man eine Teigkarte, einen Backpinsel und eine Backfolie oder Backpapier.

Lievito madre

15*[menge]
Wasser
g
15*[menge]
Weizenanstellgut
g
30*[menge]
Weizenvollkornmehl
g

Den Sauerteig wie angegeben zusammen mischen und für 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

360*[menge]
Wasser
g
1*[menge]
Frischhefe
g
[mehl]+[wasser]+[anstellgut]
Lievito madre
g
90*[menge]
Teffmehl
g
60*[menge]
Hartweizenmehl
g
410*[menge]
Weizenmehl, Tipo 00
g
13*[menge]
Salz
g
25*[menge]
Olivenöl
g

Für den Teig alle Zutaten außer Salz und Öl bei niedriger Stufe zu einem glatten Teig kneten. Salz und Öl erst gegen Ende des Knetprozesses hinzugeben. Der gesamte Knetprozess dauert 10 Minuten.

Stockgare bis Stückgare

Jetzt ist Geduld gefragt. Den Teig in eine geölte und luftdichte Schüssel geben. Anschließend für mindestens 36 und maximal 96 Stunden zur Stockgare in den Kühlschrank stellen. Am Backtag die Schüssel aus dem Kühlschrank nehmen und den Teig für 2 Stunden akklimatisieren lassen. Danach in 4 gleiche Stücke teilen und zu Kugeln formen. Anschließend auf einer stark bemehlten Fläche in Fladenform drücken. 

Serviervorschlag

Die fertigen Pinsen mit einem Belag nach Wahl belegen. Ich habe mich für Crème fraîche mit Champignons entschieden. Natürlich kann man die Pinsa nach Belieben variieren. Auch süß mit Nüssen oder Schokolade.

Rund ums Backen

Die Pinsen am besten auf einem Pizzastein bei 230°C für 20 Minuten ohne Schwadengabe ausbacken.

Wissenswertes

Als perfekte Ergänzung zu jedem Rezept findest du an dieser Stelle immer wieder handverlesene Artikel. Sie geben dir spannende Einblicke und nützliches Hintergrundwissen zu den verwendeten Zutaten und Backtechniken. Lass dich inspirieren und erweitere dein Wissen rund um das Thema Backen.

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Backzutaten

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