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Sauerteig-Pide

Sauerteig-Pide

Die türkische Pide ist ein traditionelles Fladenbrot, das mit verschiedenen Füllungen gebacken wird und in vielen Ländern mit türkischer Wurzeln ein beliebter Snack ist. Meine Rezeptvariante als Sauerteig-Pide verleiht dieser kulinarischen Köstlichkeit eine originelle Note, indem sie den klassischen Hefeteig durch einen schmackhaften Sauerteig ersetzt. Begleite mich auf eine kulinarische Reise in die Türkei und entdecke mit mir die Geheimnisse der Karışık Pide mit Sauerteig. Die Karışık Pide zeichnet sich durch eine bunte Mischung verschiedener Füllungen aus. Meist treffen Hackfleisch, Käse und Gemüse aufeinander und sorgen für eine abwechslungsreiche und sättigende Mahlzeit. Durch die Verwendung von Sauerteig erhält die Pide ein komplexeres Aroma, das die verschiedenen Zutaten perfekt ergänzt.

Bildergalerie

Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.

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Rezepthinweise

Hinweise

4*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[wasser]+[anstellgut]+[mehl]+[hack]+[tomate]+[sahne]+[käse]+[lauch]+[zwiebeln]+[wasser_2]+[salz]+[mehl_2]+[öl]
Gesamtgewicht
g
([wasser]+[anstellgut]+[mehl]+[hack]+[tomate]+[sahne]+[käse]+[lauch]+[zwiebeln]+[wasser_2]+[salz]+[mehl_2]+[öl])/[anzahl]
Stückgewicht
g

Für dieses Rezept benötigt man eine Ausrollhilfe und einen Teigpinsel.

Auch wenn es nicht bei jeder Zutat ausdrücklich dabeisteht: Meine Pide ist vegetarisch. Wo „Hackfleisch“ verwendet wird, greife ich auf eine pflanzliche Alternative zurück – das ist bei mir der Standard.

Weizensauerteig

85*[menge]
Wasser
g
85*[menge]
Weizenanstellgut
g
170*[menge]
Weizenmehl, Type 550
g

Den Sauerteig bei Raumtemperatur ansetzen und gut abgedeckt 8 Stunden reifen lassen.

Pide-Belag

200*[menge]
Hackfleisch
g
50*[menge]
Tomatenmark
g
50*[menge]
Saure Sahne
g
55*[menge]
Feta
g
50*[menge]
Lauch
g
30*[menge]
Zwiebeln
g

Für den Belag Hackfleisch anbraten, würzen und mit Tomatenmark abschmecken. Anschließend den Lauch in kleine Scheiben schneiden und gemeinsam mit Zwiebeln dünsten. Den Feta in kleine Würfeln schneiden.

Hauptteig

225*[menge]
Wasser
g
[mehl]+[wasser]+[anstellgut]
Weizensauerteig
g
390*[menge]
Weizenmehl, Type 550
g
13*[menge]
Salz
g
30*[menge]
Olivenöl
g

Für den Hauptteig zunächst den Sauerteig in der Schüttflüssigkeit auflösen. Mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig kneten.

Stockgare bis Stückgare

Den Teig zwei Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Nun wird der Teig wahlweise in zwei große Pide (à 500g) oder vier kleineren Pide (à 250g) aufgeteilt. 

Die Teigstücke wie auf dem Foto zu einem dünnen Schiffchen ausrollen und mit saurer Sahne bestreichen. Anschließend die Füllung aus Hackfleisch und Lauch darauf geben. Abschließend den Feta darüber streuen. Nun werden die Seiten nach innen geschlagen und die Enden miteinander verdreht. Verquirle ein Ei mit einer Prise Salz, streiche es auf die Ränder und streue Schwarzkümmel darauf.

Rund ums Backen

Nun sind deine Schiffchen backfertig und werden bei 180°C Ober- und Unterhitze für etwa 20 Minuten goldbraun gebacken. 

Wissenswertes

Pide und Pinsa sind eng verwandt: Hier umschließt das türkische Teigschiffchen seinen Belag, während der ovale Fladen aus Rom ihn offen zur Schau stellt. So ähnlich die Grundidee des belegten Fladenbrots rund ums Mittelmeer auch ist, so einzigartig ist doch jede regionale Variante.

Pinsa romana

Pinsa romana

Die Pinsa Romana verdankt ihren Namen dem lateinischen Verb „pinsere” – stampfen, drücken. Einer Legende nach ernährten sich die Legionäre des Römischen Reichs von einem Fladenbrot aus gemahlenem Getreide und Hülsenfrüchten. So weit, so stimmungsvoll....
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