Man unterscheidet zwischen biologischen, chemischen und physikalischen Triebmitteln im Bereich des Backens. Das Spektrum dieser Backtriebmittel ist immens und ebenso vielfältig sind ihre Eigenschaften. Deshalb ist es unerlässlich, die Besonderheiten der einzelnen Stoffe und ihr Backverhalten zu verstehen.
Je nach Backrezept kann es von Vorteil oder sogar notwendig sein, verschiedene Triebmittel miteinander zu kombinieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Triebmittel unterschiedliche Reaktionszeiten und -temperaturen haben können und entsprechend abgestimmt werden sollten.
Grundsätzlich sind alle Backtriebmittel Bioorganismen oder chemische Substanzen, die durch ihre Stoffwechselprodukte oder biochemische Reaktionen einen Teig lockern können. Sie bilden Gase und lagern diese in den Teig ein. Die entstehenden kleinen Gasbläschen sorgen so beim Backen für die gewünschte Porung der Krume und verleihen dem Gebäck seine besondere Textur. Es ist wichtig, das richtige Triebmittel für das jeweilige Backvorhaben auszuwählen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.