Brot. Meine Botschaft. Brot. Meine Botschaft.

Stockbrot

Stockbrot

Für Stockbrot wird der Brotteig um einen Holzstock gewickelt und geduldig über der Glut eines offenen Feuers gebacken. Dieser Moment ist ein besonderes Abenteuer für Groß und Klein und erzeugt ein wunderbares Lagerfeuer-Feeling. Doch wer kann schon auf ein offenes Feuer zurückgreifen? Kann ich trotzdem Stockbrot backen? Die Antwort lautet eindeutig ja! Der Reiz des Stockbrotes liegt in seiner Vielseitigkeit. Ob auf dem Gas-, Kohle- oder Elektrogrill oder sogar im Backofen, das Stockbrot wird den Gegebenheiten angepasst und schmeckt immer lecker.

Die Vielseitigkeit von Stockbrot endet aber nicht bei der Zubereitungsart. Auch den Teig kannst du nach Lust und Laune variieren: Ob Hefeteig oder Sauerteig, die Wahl liegt bei dir. Und auch geschmacklich gibt es viele Variationsmöglichkeiten: So lässt es sich sowohl herzhaft als auch süß zubereiten, indem du verschiedene Zutaten wie Kräuter oder Kakao in den Teig einarbeitest. Lass deiner Kreativität freien Lauf und probiere es einfach aus. Viel Spaß dabei!

Bildergalerie

Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.

Backmodus aktivieren

Rezepthinweise

Hinweise

15*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[wasser]+[hefe]+[anstellgut]+[mehl]+[mehl_2]+[salz]
Teiggewicht
g

Für dieses Rezept benötigt man mehrere Grillspieße oder naturbelassene Holzstöcke.

Stockbrotteig

285*[menge]
Wasser
g
10*[menge]
Frischhefe
g
180*[menge]
Anstellgut-Reste
g
415*[menge]
Weizenmehl, Type 550
g
105*[menge]
Roggenvollkornmehl
g
11*[menge]
Salz
g

Das Wasser in eine Rührschüssel geben und die Frischhefe und die Anstellgut-Reste hineinbröckeln. Kräftig rühren, bis sich beides vollständig aufgelöst hat. Anschließend das Weizen- und Roggenmehl zugeben. Die Zutaten auf niedriger Stufe zu einem groben Teig verkneten. Nach und nach das Salz einrieseln lassen. Sobald ein grober Teig entstanden ist, die Geschwindigkeit erhöhen. Den Teig ca. 10 Minuten kneten, bis er geschmeidig und elastisch ist.

Stockgare bis Stückgare

Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Den Teig in mehrere gleich große Stücke teilen. Rundschleifen und anschließend 10 Minuten entspannen lassen. 

Stockbrot formen

Jedes Teigstück zu einem langen, dünnen Strang formen und spiralförmig wie auf dem Bild um das Ende eines langen Stockes oder Grillspießes wickeln. Achte darauf, dass du den Stock oder Spieß vorher gut einfettest, damit sich der Teig später löst.

Rund ums Backen

Das Stockbrot über der Glut eines offenen Feuers, auf dem Grill oder im Backofen backen. Wende das Stockbrot regelmäßig, damit es gleichmäßig bäckt. Im Backofen backst du das Stockbrot bei 230 Grad Celsius etwa 15 Minuten bis es goldbraun und knusprig ist. Lass das Stockbrot einige Minuten abkühlen, bevor du es vom Stock nimmst.

Wissenswertes

In diesem Rezept wurden die Sauerteigreste aus der regulären Fütterung wiederverwendet. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, einem Gebäck zusätzlichen Geschmack und Feuchtigkeit zu verleihen. Es gibt jedoch noch viele andere sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten für diese Reste.

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