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Hafer-Quark-Brötchen

Hafer-Quark-Brötchen

Traditionell ist der Jahresanfang die Zeit der guten Vorsätze: bewusster essen, selber backen und hochwertige Zutaten verwenden. Begriffe wie „High Protein” oder „Fibermaxxing” sind in diesem Zusammenhang aktuell, beschreiben jedoch im Kern etwas Altbekanntes: stark eiweißhaltige und ballaststoffreiche Lebensmittel. Genau hier setzen diese Hafer-Quark-Brötchen an. Sie greifen den Trend auf und übersetzen ihn in eine handwerklich saubere, alltagstaugliche Form – ohne Pulver, ohne Fertigmischungen, ohne besondere Vorkenntnisse.

Die Brötchen sind schnell gemacht und ihre Rezeptur kann flexibel variiert werden. Sie eignen sich für alle, die unkompliziert selbst backen möchten – unabhängig von Erfahrung oder Ausstattung. Die Haferflocken können fertig gekauft oder frisch gequetscht werden. Ein Teil des Mehls kann durch Vollkornmehl ersetzt werden. Bei Bedarf kann der Quark auch durch eine pflanzliche Alternative ersetzt werden. Das Rezept versteht sich als schlichte Grundlage, die sich dem eigenen Vorratsschrank anpasst. Auch bei der Aufarbeitung gibt es Spielraum. Der Brötchenteig darf so geformt werden, wie man es bevorzugt: rustikal, eckig oder rund geschliffen. So entstehen zeitgemäße Brötchen, die aktuelle Ernährungstrends umsetzen.

Bildergalerie

Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.

Backmodus aktivieren

Rezepthinweise

Hinweise

10*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[wasser]+[hefe]+[honig]+[mehl]+[flocken]+[salz]+[quark]
Teiggewicht
g
([wasser]+[hefe]+[honig]+[mehl]+[flocken]+[salz]+[quark])/[anzahl]
Stückgewicht
g

Für dieses Rezept wird keine spezielle Ausstattung benötigt. Praktisch sind jedoch eine einfache Gärbox, beispielsweise ein Gastronormbehälter mit Deckel, sowie eine Teigkarte zum Portionieren. Vor dem Backen empfiehlt es sich, die Brötchen einzuschneiden. Dafür eignen sich ein Rasierklingenmesser, ein Messer mit Wellenschliff oder eine Haushaltsschere. Wer es rustikaler mag, setzt die Teiglinge mit dem Schluss nach oben und lässt sie beim Backen rustikal aufreißen.

Brötchenteig

210*[menge]
Wasser
g
300*[menge]
Magerquark
g
9*[menge]
Frischhefe
g
15*[menge]
Honig
g
375*[menge]
Weizenmehl, Type 550
g
150*[menge]
Haferflocken
g
12*[menge]
Salz
g

Zuerst alle Zutaten ohne Salz vermischen. Nach ca. 2 Minuten das Salz zugeben und den Teig 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten. Dann die Geschwindigkeit erhöhen und weitere 5 Minuten kneten, bis der Teig glatt, elastisch und homogen ist.

Stockgare bis Stückgare

Den Teig in eine geölte Schüssel geben und zugedeckt bei Raumtemperatur 90 Minuten gehen lassen. Danach den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und Stücke von ca. 100 g abstechen. Die Teigstücke nach Belieben formen und mit dem Schluss nach unten auf ein bemehltes Leinen- oder sauberes Geschirrtuch legen. Nochmals abgedeckt für 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.

Rund ums Backen

Die backreifen Brötchen kräftig einschneiden. Die Brötchen bei 230 °C mit kräftigem Dampfstoß für 15 Minuten backen. Danach wird der Dampf ablassen. Die gesamte Backzeit beträgt 20 Minuten. Die Brötchen sind perfekt gebacken, wenn sie eine goldene Kruste haben und beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingen.

Wissenswertes

Ein weiterer aktueller Trend bei Backwaren ist die Verwendung von Gemüse im Teig. Geraspelte Karotten, Zucchini oder Kürbis bringen nicht nur Abwechslung ins Gebäck, sondern tragen auch zur Frischhaltung bei. In Kombination mit Vollkornmehlen entstehen so alltagstaugliche Backwaren, die sättigend sind und sich gut in eine bewusste Ernährung einfügen lassen.

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