Brot. Meine Botschaft. Brot. Meine Botschaft.

Farina Bona

Popcorn Madeleines

Das französische Feingebäck Madeleines ist nicht nur optisch beeindruckend. Es schmeckt auch vorzüglich. Sie stammen aus dem französischen Städtchen Commercy und sind durch ihre einzigartige Form, die an eine Jakobsmuschel erinnert, unverwechselbar. Diese besondere Form erfordert ein spezielles Backblech, aber keine Sorge, wenn du keines zur Hand hast: Der Teig kann auch als Muffin gebacken werden, der köstliche Geschmack bleibt erhalten.

Die traditionelle Sandmasse für Madeleines besteht zu gleichen Teilen aus Butter, Kokosblütenzucker, Mehl und Vollei. Mein individuelles Rezept unterscheidet sich jedoch durch die Verwendung von Farina Bona, einem speziellen Schweizer Mehl aus geröstetem Maismehl. Dieses Mehl verleiht den Madeleines ein einzigartiges Aroma, das an Karamell und frisch gebackenes Popcorn erinnert.

Wenn du jedoch keinen Zugang zu solch exotischen Mehlsorten hast, ist auch herkömmliches Maismehl eine gute Alternative. Es verleiht den Madeleines zwar nicht dieselbe Geschmackstiefe wie Farina Bona oder Gifo, aber sie werden trotzdem lecker und unwiderstehlich.

Bildergalerie

Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.

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Rezepthinweise

Hinweise

12*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[mehl]+[farina]+[backpulver]+[salz]+[zucker]+[zucker_2]+[ei]+[butter]+[vanille]
Teiggewicht
g

Für dieses Rezept benötigt man eine spezielle Madeleine-Backform mit 12 Mulden.

Sandmasse

50*[menge]
Weizenmehl, Type 405
g
10*[menge]
Farina bona
g
3*[menge]
Backpulver
g
0.6*[menge]
Salz
g
50*[menge]
Puderzucker
g
10*[menge]
Kokosblütenzucker
g
60*[menge]
Vollei
g
60*[menge]
Butter
g
2*[menge]
Vanillemark
g

Die weiche Butter mit der Zuckermischung cremig schlagen. Anschließend das Vollei untermischen sowie auf niedriger Stufe die Mehlmischung (gesiebt) unterrühren bis alles zu einer homogenen Masse vermengt ist. Die Teigmasse löffelweise in die Madeleinesform geben. Der Teig muss nicht glatt gestrichen werden in der Form, er zerfließt von alleine nach wenigen Minuten im Backofen. Achte darauf die Mulden nicht ganz zu füllen, da der Teig beim Backen noch einiges an Volumen zunimmt. 

Rund ums Backen

Auf mittlerer Schiene bei 175°C für 20 Minuten ausbacken oder bis die Ränder der Madeleines Farbe bekommen, denn dann sind sie innen saftig und außen knusprig karamellisiert.

Wissenswertes

Geröstete Maismehle wie Farina Bona sind in vielen Teilen der Welt zu finden und tragen zur Vielfalt der Backwaren in verschiedenen Kulturen bei. Es gibt beispielsweise spanisches Gofio, ein geröstetes Maismehl, das ebenfalls für seinen einzigartigen Geschmack bekannt ist. Diese Mehle bringen eine interessante Abwechslung in das traditionelle Rezept und ermöglicht es, die Madeleines in ihrem Geschmack zu bereichern.

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