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Süßkartoffel-Brot

Violettes Süßkartoffel-Brot

Die aus den Tropen Amerikas stammende Süßkartoffel ist reich an Pflanzenfarbstoffen und Vitaminen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Sorten und Farbnuancen. Eine Besonderheit der violetten Sorten sind die in ihr enthaltenen Anthocyane, die für ihre kräftige violette Farbe und ihre antioxidativen Eigenschaften verantwortlich sind. Dieses Rezept für ein Süßkartoffel-Brot macht sich diese besondere Zutat zunutze und liefert ein auf natürliche Weise gesüßtes Brot, das auch noch gut aussieht. Während des Backvorgangs reagieren die Pflanzenfarbstoffe auf die Hitze und den sauren pH-Wert im Teig und verändern ihre ursprüngliche Farbe. Statt des erwarteten intensiven Violett entsteht ein zart rosafarbenes Brot.

Bildergalerie

Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.

Backmodus aktivieren

Rezepthinweise

Hinweise

1*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[kartoffeln]+[wasser]+[hefe]+[mehl]+[wasser_2]+[hefe_2]+[mehl_2]+[mehl_3]+[salz]
Teiggewicht
g

Für dieses Rezept benötigt man ein rundes Gärkörbchen ø 25 cm und ein Rasierklingenmesser als Schnittwerkzeug.

Süßkartoffelpüree

155*[menge]
Süßkartoffeln, violett
g

Wenn du keine violetten Süßkartoffeln im Handel bekommst, kannst du für dieses Rezept auch eine herkömmliche Süßkartoffel verwenden. Koche die Süßkartoffel in Wasser, schäle sie und füge sie püriert dem Hauptteig hinzu.

Poolish

90*[menge]
Wasser
g
0.3*[menge]
Frischhefe
g
90*[menge]
Weizenmehl, Type 550
g

Den Poolish ansetzen und für 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

340*[menge]
Wasser
g
[mehl]+[wasser]+[hefe]
Poolish
g
18*[menge]
Frischhefe
g
[kartoffeln]*[menge]
Süßkartoffelpüree
g
400*[menge]
Weizenmehl, Type 550
g
125*[menge]
Weizenvollkornmehl
g
12*[menge]
Salz
g

Behalte 100 g Wasser zurück. Mische die restlichen Zutaten für den Hauptteig zusammen und knete den Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen. Gibt nach und nach Wasser hinzu, bis der Teig eine gute Konsistenz hat. Da nicht jede Kartoffel den selben Wassergehalt besitzt, kann der Teig schnell zu flüssig werden.

Stockgare bis Stückgare

Decke den Teig ab und lass ihn 1,5 Stunden bei Raumtemperatur reifen. Dann wird der Teig zu einem runden Laib geformt und mit dem Schluss nach oben in ein Gärkörbchen gesetzt. Hier ruht er erneut für eine Stunde.

Rund ums Backen

Das gereifte Süßkartoffel-Brot auf eine Backfolie stürzen und tief einschneiden. Unter kräftigem Schwaden insgesamt 45 Minuten backen. In den letzten 5 Minuten die Ofentür einen Spalt öffnen, damit das Brot eine kräftige Kruste bekommt.

Wissenswertes

Ein ganz anderes Brot, das ebenfalls die Süßkartoffel als besondere Zutat verwendet, ist das Rewena paraoa. Dieses Brot wird nach einem traditionellen Rezept der Maori in Neuseeland hergestellt und besteht aus einem speziellen Sauerteig aus Süßkartoffeln. Verfeinert wird es mit frisch gehacktem Rosmarin und Honig.

Rewena paraoa

Rewena paraoa

Das Rewena Paraoa wird nach einem traditionellen Rezept der Maori in Neuseeland hergestellt und besteht aus einem speziellen Kartoffel-Sauerteig. Dazu werden Mehl, Wasser und Kartoffeln vermischt und so lange gären gelassen, bis sich aus den natürlichen...
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