Der Beginn des neuen Jahres steht ganz im Zeichen einer gesünderen Ernährung – und dabei soll der Genuss nicht zu kurz kommen. Wenn du Burger liebst und eine vollwertige Alternative suchst, sind meine Vollkorn Burger Buns die perfekte Wahl. Sie vereinen den rustikalen Geschmack mit der lockeren, luftigen Textur, die einen guten Bun erst perfekt macht. Sie sind der ideale Kompromiss zwischen gesunder Ernährung und Genuss. Mit der richtigen Rezeptur lassen sie sich genauso luftig und weich backen wie klassische Buns – nur mit mehr Geschmack, Nährstoffen und guter Sättigung. Sie sind nicht nur die perfekte Basis für klassische Burger, sondern schmecken auch hervorragend mit vegetarischen oder veganen Patties.
Vollkornmehl enthält im Gegensatz zu hellem Mehl das ganze Korn – mit Keimling und Schale. Das bedeutet mehr Ballaststoffe, Mineralsstoffe und Vitamine. Während herkömmliche Burger Buns meist aus hellem Weizenmehl bestehen und wenig sättigen und kaum Nährstoffe liefern, sorgen Vollkorn Burger Buns für eine lang anhaltende Sättigung und ein besseres Nährstoffprofil. Außerdem haben sie ein nussiges Aroma, das gut zu herzhaften Patties, knackigen Toppings und würzigen Saucen passt.
Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.
Rezepthinweise
Hinweise
Für dieses Rezept benötigt man eine Gärbox beispielsweise einen Gastronormbehälter mit Deckel und eine Teigkarte.
Hefeteig
Für den Teig zunächst die Hefe mit dem Saft einer Zitrone und dem Zucker in einer Schüssel verrühren. Dann das Mehl hinzufügen und mit dem Kneten beginnen. Wenn alle Zutaten gut vermischt sind, das Salz einrieseln lassen und bei niedriger Geschwindigkeit 10 Minuten lang kneten. Zum Schluss die Butter unterkneten.
Stockgare bis Stückgare
Den Teig nun 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Dazu eignet sich am besten eine Gärbox mit Deckel. Wenn sich der Teig deutlich vergrößert und Bläschen gebildet haben, kann mit der Aufarbeitung des Teiges begonnen werden. Dazu gleichmäßig große Teiglinge abstechen und rundwirken. Anschließend die Teiglinge auf eine bemehlte Unterlage legen und mit einem Leintuch abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Rund ums Backen
Die gereiften Burger Buns werden vor dem Backen mit reichlich Mehl bestäubt. Anschließend werden sie bei 200 °C 20 Minuten lang mit Wasserdampf gebacken.
Wissenswertes
Wer Lust auf eine etwas ausgefallenere Burger-Variante hat, sollte die Black Burger Buns mit Sepia-Tinte ausprobieren. Die tiefschwarzen Buns sind nicht nur optisch ein Hingucker, sondern bringen auch eine dezente Meeresnote mit, die perfekt zu Fischpatties passt. Schau dir mein Rezept dazu an und entdecke eine vollkommen neue Geschmackskombination!