Brot. Meine Botschaft. Brot. Meine Botschaft.

Fougasse

Fougasse

Die Fougasse ist ein charakteristisches Fladenbrot aus der Provence im Süden Frankreichs, das traditionell eine Blattform aufweist. Wenn du dieses Brot selbst zubereiten möchtest, musst du den Teig einschneiden, um das Schnittmuster namens „faire la feuille“ zu erhalten. Durch das Einschneiden erhält die Fougasse ihre charakteristische Blattform sowie einen besonders hohen Krustenanteil und viele Röstaromen. Meist wird die Fougasse herzhaft mit regionalen Spezialitäten wie Oliven und Herbes de Provence zubereitet, aber süße Varianten sind ebenfalls möglich. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fougasse mit Schokoladenstückchen und getrockneten Pflaumen? Eine köstliche Abwechslung, die du unbedingt einmal ausprobieren solltest.

Bildergalerie

Damit dir meine Rezepte gelingen, lohnt es sich, zu wissen, wie ich sie schreibe, etwa wie ich Mengen angebe, was ich unter einzelnen Zutaten verstehe und welche Grundlagen ich voraussetze, ohne sie in jedem Rezept zu wiederholen. All das, samt Bäckerlatein, findest du unter „Rezepte verstehen”. Wenn du den größeren Zusammenhang suchst, führen dich die Wissensrubriken tiefer ins Thema: Backwissen für alles rund um das Handwerk selbst, Teigkunde für das Wissen rund um Teige und Massen sowie die Veredelung von Rezepten und in der Warenkunde finden sich alle Informationen zu den Zutaten selbst. Wenn doch eine Frage offenbleibt, sende mir gerne eine Botschaft – ich freue mich darauf.

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Rezepthinweise

Hinweise

2*[menge]
Anzahl der Backwaren
g
[wasser]+[hefe]+[mehl]+[wasser_2]+[hefe]+[mehl_2]+[salz]+[öl]+[tomaten]+[kräuter]
Teiggewicht
g
([wasser]+[hefe]+[mehl]+[wasser_2]+[hefe]+[mehl_2]+[salz]+[öl]+[tomaten]+[kräuter])/[anzahl]
Stückgewicht
g

Für dieses Rezept benötigt man einen Pizzaroller zum Einschneiden des Teigmusters.

Poolish

175*[menge]
Wasser
g
0.5*[menge]
Frischhefe
g
175*[menge]
Baguettemehl, T65
g

Den Poolish für 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Wenn du kein Baguettemehl hast, kannst du alternativ Weizenmehl der Type 550 benutzen.

Hauptteig

200*[menge]
Wasser
g
6*[menge]
Frischhefe
g
[mehl]+[wasser]+[hefe]
Poolish
g
405*[menge]
Baguettemehl, T65
g
12*[menge]
Salz
g
25*[menge]
Olivenöl
g
30*[menge]
Tomaten, getrocknet
g
6*[menge]
Herbes de Provence
g

Anschließend den Poolish mit den restlichen Zutaten zum Hauptteig vermischen. Hierfür zunächst die Hefe mit der Schüttflüssigkeit aufschlämmen und das Salz erst nach wenigen Minuten der Mischphase hinzugeben. Zuletzt das Olivenöl zusammen mit den Tomaten unterarbeiten. Der gesamte Knetvorgang beträgt etwa 10 Minuten. 

Stockgare bis Stückgare

Den Teig für eine Stunde an einem warmen Ort zur Stockgare stellen. Eine Volumenzunahme des Teigs ist ein eindeutiges Zeichen, dass die Stockgare fertig ist. Anschließend wird der Teig aufgearbeitet. Hierzu den Teig halbieren und jeweils zu einem ovalen und 2,5cm dicken Fladen formen. Achte darauf, dass die Unterseite bemehlt ist, damit sie später nicht festkleben, wenn sie geformt werden sollen. Die Fladen ruhen erneut für eine Stunde.

Blattmuster einschneiden

Kurz vor dem Backendie Oberfläche mit Öl bestreichen und die Herbes de Provence aufstreuen. Danach mit Hilfe eines Pizzarollers symmetrisch das charakteristische Blattmuster in den Teig schneiden. Anschließend die Teigstücke an den Rändern auseinander ziehen und sofort backen. 

Rund ums Backen

Die fertigen Fougassen bei 230°C für 20 Minuten auf einem Backstahl nacheinander bei Ober- und Unterhitze ausbacken. Den Schwaden nach den ersten 10 Minuten ablassen. Guten Appetit!

Wissenswertes

Ähnlich wie bei der Fougasse werden auch bei der Schweizer Fastenwähe Teigeinschnitte vorgenommen, um ebenfalls ein für dieses Gebäck charakteristisches Aussehen zu erzielen. Gleichzeitig wird aber auch die Teigoberfläche vergrößert und es bilden sich mehr Röststoffe.

Fastenwähe

Fastenwähe

Die Fastenwähe ist ein traditionelles Basler Fasnachtsgebäck, das seinen Ursprung bereits im 16. Jahrhundert hat. Heute wird sie nicht nur in Basel, sondern in der ganzen Schweiz als saisonales Gebäck zwischen dem Dreikönigstag und Ostern gebacken und...
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