Gärgefäße

by Brotschafterin
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Gärgefäße werden für die Stückgare, d.h. für die Endgare des Teiges vor dem endgültigen Ausbacken. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Formen, Ausführungen und Materialien. Am häufigsten werden Gärkörbchen verwendet. Je nach Wahl hat die einen großen Einfluss auf das spätere Aussehen deines Brotes. Es ist wichtig, die richtige Größe zu verwenden, damit es die Form des späteren Brotes auch wirklich stabilisieren kann. Auch ist die richtige Handhabung und Pflege des Gärgefäßes ist entscheidend. Wenn du es falsch bemehlst, löst sich der Teigling nicht heraus. Wird es mit den falschen Mitteln gereinigt, löst es sich auf.

Materialien und Größen

Gärkörbchen gibt es aus verschiedenen Materialien. Die am häufigsten verwendeten Materialien sind Peddigrohr und Holzschliff. Diese natürlichen Materialien werden aus Rattan-Palmen gewonnen. Körbe aus nicht natürlichen Materialien sind nicht zu empfehlen.

  • Runde Körbe mit ø 18cm sind für Brote kleiner 750g
  • Runde Körbe mit ø 22cm sind für Brote größer 1000g
  • oder beachte die Herstellerangaben beim Kauf

Handhabung und Pflege

Um ein Gärkörbchen dauerhaft verwenden zu können, sollte man es mit Leinen auszukleiden oder mit Mehl einzustauben, damit sich die Teige später wieder lösen. Ich verwende dazu sehr gerne Schwarzroggenmehl. Durch sein hohes Wasserbindungs-Vermögen und seine Eigenschaft, in Verbindung mit Wasser klebrig zu werden, lassen sich alle Teige leicht lösen. Um die Gärkörbe zu reinigen, lässt man sie trocknen und klopft oder fegt sie aus. Bei der Reinigung mit Wasser ist Vorsicht geboten, da sich vor allem die Naturstoffe auflösen.

  • staube das Körbchen bevorzugt mit Roggenmehl aus
  • Weizenmehl ist nicht empfehlenswert, es wird klebrig
  • Ausstauben mit Bäckerstärke gibt ein glänzendes Aussehen
  • Holzschliff-Körbchen lösen sich bei Kontakt mit Wasser auf
  • klopfe und fege deine Körbchen nur aus zur Reinigung
  • Reste von Mehlpatina musst du nicht entfernen

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